Fotografieprojekt: Reading the Mind in the Eyes


Heute möchte ich im Blog mein Fotografieprojekt „Reading the Mind in the Eyes“ vorstellen. Dabei habe ich verschiedene Menschen portraitiert und bin der Frage nachgegangen, welche Grundemotionen in einem Gespräch mitschwingen. Von Angst und Trauer über Wut bis hin zu Überraschung und Freude durfte ich in den unterschiedlichen Begegnungen die ganze Bandbreite der Gefühle erleben und festhalten. Ziel war es, diese Gefühle ganz subtil zu portraitieren und nicht offensichtlich bzw. absichtlich zu zeigen. Denn in der offensichtlichen Absicht spielen wir oft eine Rolle und setzen eine Maske auf. Wir zeigen uns dann nicht mit allen unseren Gefühlen. Erst wenn ein geschützter, vertrauensvoller Raum da ist, zeigen wir uns mit all unseren Facetten und Bedürfnissen. In diesem Sinne habe ich die Menschen vor der Kamera bei diesem Projekt dazu ermutigt, nichts Spezielles ausdrücken zu müssen oder eine Rolle zu spielen (Erwartungen zu erfüllen), sondern die Anspannung abzulegen und einfach nur „zu sein“.

Ich lade Dich ein, Dir heute einmal zu überlegen, welche Rollen Du in Deinem Alltag einnimmst (Mutter, Vater, Schüler, Mitarbeiter, Manager, bester Freund, Chef, Tröster, Lehrer, Sportler, Reisender, Suchender, usw.). Frage Dich einmal ganz bewusst, wie es Dir mit den einzelnen Rollen in Deinem Leben geht: welche davon erfüllen Dich und schenken Dir Glück und Power und welche davon fühlen sich schwer an und rauben Dir Energie und Lebensfreude? Frage Dich dann: warum erfüllst Du diese Rollen, wenn sie Dir nicht gut tun? Wer „zwingt“ Dich dazu? Was würde passieren, wenn Du diese Rollen in Zukunft nicht mehr in der momentanen Form erfüllen würdest?

Gerne kannst Du Deine Gedanken dazu mit mir teilen. Nutze dazu die Kommentarfunktion unter dem Beitrag oder schick mir eine Email. Wenn Dich das Thema interessiert, dann meld Dich für ein Life-Coaching bei mir – ich bin gerne für Dich da! Ein kurzes telefonisches Vorgespräch ist kostenlos möglich.

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