Der Regenmacher

Wasser
Regentropfen

In einem Dorf hatte es lange nicht geregnet. Alle Gebete und Prozessionen hatten nichts genützt, der Himmel blieb verschlossen. Die Menschen gerieten immer mehr in Verzweiflung und Angst. In der größten Not wandte sich das Dorf an den Großen Regenmacher. Dieser kam und bat um eine Hütte am Dorfrand und um Brot und Wasser für 5 Tage. Dann schickte er die Leute wieder zu ihrer täglichen Arbeit.
Am vierten Tag regnete es. Die Menschen kamen jubelnd zur Hütte des Regenmachers, um ihn zu feiern und nach seinem Geheimnis zu fragen. Er aber antwortete ihnen: „Ich kann keinen Regen machen.“ „Aber es regnet doch“, sagten die Leute. Der Regenmacher erklärte ihnen: „Als ich in euer Dorf kam, sah ich die äußere und innere Unordnung. Ich ging in die Hütte und brachte mich selber in Ordnung. Als ich in Ordnung war, kamt auch ihr wieder in Ordnung, und als ihr in Ordnung wart, kam auch die Umwelt in Ordnung, und als die Umwelt in Ordnung war, hat es geregnet.“

Ich arbeite viel mit dem Balance-Modell nach Nossrat Peseschkian. Diese Geschichte verwende ich gerne in einen Beratungen, um ins Gespräch über Balance in den verschiedenen Lebensbereichen zu kommen. Aber auch darüber hinaus bietet diese Geschichte viele Deutungsmöglichkeiten. Was steckt für Dich darin? Gerne kannst Du Deine Gedanken dazu mit mir teilen. Nutze dazu die Kommentarfunktion unter dem Beitrag oder schick mir eine Email. Wenn Dich das Thema interessiert, dann meld Dich für ein Life-Coaching zum Thema Balance bei mir – ich bin gerne für Dich da! Ein kurzes telefonisches Vorgespräch ist kostenlos möglich.

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